DIHK-Konjunkturumfrage Frühsommer 2017: Steigende Beschäftigung, wachsende Investitionen

13.06.17

79 Industrie- und Handelskammern fragten, ca. 25.000 Unternehmen antworteten: Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland auf einen Blick.


Hinweis: Eine ausführliche Analyse der Ergebnisse finden Sie unten.

Der Aufschwung in Deutschland verfestigt sich. Im Frühsommer 2017 realisieren sich die positiven Erwartungen vom Jahresbeginn – und zwar in der Breite der Wirtschaft. Die Unternehmen trotzen derzeit den internationalen Krisen. Sie erwarten sogar nochmals bessere Geschäfte – im Inland wie im Ausland. Die Unternehmen wollen hierzulande mehr investieren und weiter Beschäftigung aufbauen.

·     Der DIHK erhöht daher seine Konjunkturprognose für das laufende Jahr auf 1,8% (Prognose zu Jahresbeginn: 1,6%), auch wenn viele Risiken fortbestehen. Hätte sich die Anzahl der Arbeitstage im Vergleich zu 2016 nicht verringert, würde das Wachstum sogar knapp über 2% liegen.

·     Auch die Beschäftigung in Deutschland wächst weiter kräftig. 2017 erwartet der DIHK eine halbe Million neue Stellen (Prognose zu Jahresbeginn: 350.000). Es könnten noch mehr sein. Allerdings zementiert sich der Fachkräftemangel als Top-Risiko. Erstmals sorgt sich mehr als jedes zweite Unternehmen um die Fachkräftesicherung. Betriebe in weiten Teilen Deutschlands finden nicht mehr die nötigen Beschäftigten, um Aufträge abzuarbeiten. Außerdem führt der Mangel an qualifiziertem Personal dazu, dass weniger als möglich in neue Technologien investiert wird. So wird der Fachkräftemangel zum echten Wachstumshemmnis.