GESALO supports: Vernissage der Künstlerin Zahra Al Nahrawi

01.08.17

Kunstatelier statt Konferenzsaal: Für einen Monat tauscht die Delegation der Deutschen Wirtschaft für Saudi-Arabien, Bahrain und Jemen (GESALO) Whiteboards gegen Holz-Staffeleien ein und verwandelt den eigenen Konferenzraum in eine Galerie moderner Kunst. Unter dem Motto „GESALO supports“ gab die aus Jeddah stammende saudische Künstlerin Zahra Al Nahrawi am vergangenen Dienstag, dem 31. Juli, rund 30 geladenen Gästen aus der deutsch-saudischen Business-Community - darunter Vertretern der Deutschen Botschaft und des Goethe-Instituts - einen ganz besonderen Blick hinter die Kulissen und führte galant durch ihre Ausstellung.

„Wir sind sehr stolz, dass wir mit Zahra eine junge saudische Künstlerin unterstützen können, die mit ihrem Talent und Selbstbewusstsein eindrucksvoll beweist, welch außerordentlichen Beitrag Frauen in der Gesellschaft leisten können“, freute sich GESALO-Delegierter Oliver Oehms. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Al-Ameen Al-Dalali konnte er die aufstrebende Malerin für die Vernissage in den GESALO-Räumlichkeiten für sich gewinnen.

Premiere als Einzel-Ausstellerin

Die Solo-Ausstellung stellte nicht nur für das GESALO-Büro in seiner fast 40-jährigen Geschichte eine Premiere dar, sondern auch für Al Nahrawi selbst, welche mit ihrer 2016 gegründeten Initiative „Kolona Fann“ eigenhändig Galerien organisiert. Damit bietet sie nicht nur ihrer eigenen Kunst, sondern insbesondere anderen Talenten des Landes eine Plattform. „Mit `Kolona Fann` möchte ich vor allem unbekannten Künstlern den Mut geben, ihre Träume zu verwirklichen“, gibt Al Nahrawi zur Gründung der Organisation preis.

Von elegant bis tiefsinnig

Während ihres persönlichen Rundgangs mit den fasziniert lauschenden Besuchern reicherte die vor allem in der Künstlerszene und sozialen Medien unter dem Synonym „Rosemaria“ bekannte Malerin die Entstehungsgeschichten ihrer insgesamt 22 Gemälde mit kleineren Anekdoten an. Ihren Gedankengängen folgend, entwickelten die Besucher schnell einen Zugang zu Nahrawis Kunst. Insbesondere das Kunstwerk der japanischen Kirschblüte („cherry blossom“ / „Hanami“) – dem Symbol für Schönheit, Aufbruch und Vergänglichkeit – stach den Besuchern neben dem tiefsinnigen „Faith“ sowie dem nachdenklich stimmenden „Rusty minded“ gesondert ins Auge.

Die Kunstwerke sowie Impressionen der Ausstellung können auch auf Twitter (@ahksaudi) oder dem Instagram-Account @rosemaria_m betrachtet werden.